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Vorträge2021-04-10T17:23:25+02:00
Sei live mit dabei: unsere Online-Vorträge.

Wir starten in das Jahr 2021 mit einer kostenfreien Reihe von online Kurzvorträgen zu verschiedenen Themen, die uns in unserer Arbeit immer wieder begegnen und beschäftigen, und von denen wir annehmen, dass wir euch aus unserer Perspektive heraus neue und inspirierende Impulse geben können.

13.04.2021
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Wer hält die Vorträge?2021-01-04T23:46:08+01:00

Zu beginn sprechen wir selbst. Wir planen zu dem ein oder anderen Thema auch andere Expert:innen als Gastredner:innen einzuladen, die den Diskurs noch um einige Blickrichtungen erweitern. Wer das zu welchen Themen sein wird, erfahrt ihr in Bälde hier

Welche Themen erwarten dich?2021-01-04T23:44:29+01:00

In unserer Arbeit dreht sich alles immer wieder um echte, direkte, unverfälschte Begegnung und Kontakt, sowohl zu anderen, als auch zu sich selbst. Es geht um den Blick, den wir nach innen richten, um uns selbst etwas besser verstehen zu lernen, indem wir unseren Beweggründen, Hindernissen, eigenen Bedürfnissen und unserem persönlichen Antrieb auf die Spur kommen. Es geht auch um die Frage nach Zugehörigkeit, um den Mut, Verletzlichkeit als Stärke zu sehen und um die Bereitschaft die leisen, introvertierten Menschen in einer lauten und schnellen Welt nicht zu übersehen und zu überhören.

Sind die Vorträge kostenlos?2021-01-04T23:43:51+01:00

Ja. Weil wir dir zum einen die Möglichkeit geben möchten, uns und unsere Herangehensweise unverbindlich kennenlernen zu können und zum anderen, weil wir unsere Erfahrungen, Gedanken und Betrachtungsweisen auf diesem Wege möglichst vielen Menschen zugänglich machen wollen. Es würde uns freuen, wenn es gelänge, damit einen kleinen Impuls zu setzen, die Dinge leicht und spielerisch aus anderen Perspektiven zu betrachten.

Über die Einsamkeit - Online Vortrag

13.04.2021 – 18  bis 19 Uhr
Melde dich hier für den Vortrag an:

    Der Vortrag findet via Zoom statt. Wir arbeiten daran, in Zukunft auch Mitschnitte mit euch zu teilen. Im Moment finden die Vorträge jedoch nur live statt.

    Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie gerade jetzt keinen mehr zum Sprechen, Zuhören und Zusammensein haben.

    In diesem kurzen IMpuls – Vortrag sprechen wir über die Phänomene des Alleinseins. Wir hören von Menschen, die zu uns kommen, dass durch das viele Alleinsein ihre Fähigkeit verloren geht, auf andere zuzugehen. Was durchaus schon vorher ein Problem war. Sie kreisen in Gedanken, leben in Erinnerungen oder schwelgen in hoffnungsvollen Gedanken über die Zukunft.

    Wenn heute jede kleine Frage, sei es nach dem Weg oder danach, was etwas kostet, nicht mehr in einer Begegnung mit einem Menschen beantwortet werden muss, wird jede Begegnung zur Herausforderung. Das Vertrauen schwindet und wir entwöhnen uns und ziehen es vor, uns nicht mehr auszusetzen. Das kann ja eine Zeit lang schön sein und gut. Nur – wann kippt es? Wann tut es uns nicht mehr gut und – bemerken wir es rechtzeitig?

    Menschen sind soziale und komplexe Wesen und brauchen den Austausch, die Nähe, das Zusammensein. Die Pandemie treibt uns jedoch noch mehr in unsere eigenen vier Wände. Bemerken wir die Einsamkeit der anderen oder lassen wir uns zunehmend gegenseitig allein? Schämen wir uns voreinander, weil wir so gern einem anderen Bild entsprächen?

    Einsamkeit und Isolation, die „Epidemie im Verborgenen“, kann Menschen aller Altersstufen und in den unterschiedlichsten Lebensphasen treffen – sei es nach dem Ausscheiden aus dem Job, nach Trennungen oder bei Trauerfällen.

    Wir fragen uns: Was können wir konkret verändern? 

    Denn einsam sein macht auf Dauer unglücklich und krank. Einsamkeit ist ansteckend, schmerzlich und, laut dem Hirnforscher Manfred Spitzer, zuweilen sogar tödlich. Und sie betrifft uns alle.

    Wir wenden uns diesem Phänomen genauer zu und lassen uns zuhörend und miteinander austauschend aufeinander ein, um die Geister der Einsamkeit der letzten Zeit zu vertreiben und etwas Neues zu beginnen. Wir machen einen ersten Schritt.

    Diesen gedanklichen Impuls gibt Aneke Wehberg-Herrmann und lädt gemeinsam mit Sohila Barfi zum anschließenden Gespräch und Austausch ein.

    Aneke Wehberg-Herrmann ist Schauspielerin, Projektleiterin und Coach

    Sie ist Mitgründerin von spielart.ch und von spielart.berlin.

    Im ersten Vortrag dieser Reihe hat sie darüber gesprochen, dass wir in einer vorwiegend lauten Welt ein Bewusstsein brauchen, für die stilleren, introvertierteren Menschen und den Raum, die Zeit und die Aufmerksamkeit, die sie brauchen. Nun hat sie sich einem weiteren Thema gewidmet, was sie schon länger beschäftigt: den Phänomenen von Einsamkeit und der Frage, ob wir bemerken, wann allein sein in einsam sein kippt, was das mit uns macht und was wir dagegen tun können. Die Kehrseite von Einsamkeit ist vielleicht Begegnung. Und die beforscht Aneke Wehberg-Herrmann in ihrer Arbeit schon seit Jahren. Gerne möchte sie einen Raum zur Verfügung stellen, in dem Begegnung als Antwort auf Einsamkeit möglich ist.

    Zeige dich - Vortrag

    04.05.2021 – 18 bis 19 Uhr
    Melde dich hier für den Vortrag an:

      Der Vortrag findet via Zoom statt. Wir arbeiten daran, in Zukunft auch Mitschnitte mit euch zu teilen. Im Moment finden die Vorträge jedoch nur live statt.

      Sich verletzlich zu zeigen, bedeutet keineswegs, sich und seine Gefühle ständig ungeschützt und ungefiltert zu offenbaren.

      In diesem kurzen IMpulsvortrag wenden wir uns der Frage zu, welche Vorstellung von Verletzlichkeit wir eigentlich haben. Was löst die Idee, uns in unseren verschiedenen Lern-, Arbeits- und Lebensumfeldern verletzlich zu zeigen in uns aus?

      Wir sprechen über Voraussetzungen und Herausforderungen, wenn es darum geht, uns als ganze Person zu zeigen, sowohl mit unseren Fähigkeiten als auch mit unseren Unzulänglichkeiten; in unserer Freude und Begeisterung ebenso wie in unserer Sorge und Traurigkeit. Und darüber, dass es sich lohnt, sich zu überwinden und es zu wagen.

      Wir reden über die Sehnsucht, ehrlich, authentisch und vollständig anwesend sein und teilnehmen zu können, die uns in unserer Arbeit immer wieder begegnet egal in welchem Kontext. Und über das Schutz- und Sicherheitsbedürfnis, was uns oftmals dazu anhält, uns hinter der Coolness oder einer gewissen Art, den Dingen keine besondere Bedeutung zu geben, zu verstecken. Auch über das Risiko von Freude, Begeisterung und sich berühren zu lassen, weil die Angst und die Scham vor Enttäuschung groß scheint, reden wir. Und darüber, dass es genau dieses Risiko ist, welches uns Nähe und Verbundenheit ermöglicht.

      Zur Zeit ist oft zu lesen, dass Kreativität eine der wesentlichen und erwünschten Zukunftskompetenzen sei. Wenn wir uns von unserer Angst und Scham abhalten lassen, unsere Einfälle, Ideen und Gedanken mitzuteilen, weil sie vielleicht als lächerlich, naiv und dilettantish abgewehrt werden könnten, begrenzen wir nicht nur unser gemeinsames Entwicklungs- und Veränderungspotential, wir machen uns auch einsam und verschließen unsere Herzen.  

      Laut der Psychologin Brené Brown ist Verletzlichkeit die Fähigkeit, dem Risiko, enttäuscht zu werden nicht auszuweichen. Verletzlichkeit ist die Bereitschaft, aufrichtig zu sich selbst zu stehen und zu wagen, sich offen zu zeigen – am Arbeitsplatz genauso wie an unseren Lernorten und zu Hause. Was brauchen wir, um dieses Risiko wenigstens ab und zu zu wagen?

      Darüber spricht Sohila Barfi und lädt gemeinsam mit Aneke Wehberg-Herrmann anschließend zum Gespräch und Austausch ein. 

      Sohila Barfi ist Schauspielerin, Literaturwissenschaftlerin und Coach

      Sie ist Mitgründerin von spielart.berlin und Mitarbeiterin bei spielart.ch.

      Sie hat im zweiten Vortrag dieser Reihe über Selbst – Verständnis und die eigene innere Haltung gesprochen und darüber, was wir davon haben, wenn wir beidem auf die Spur kommen und ein reflektiertes Bewusstsein über beides entwickeln. Nun hat sie sich einem speziellem Aspekt von Selbst – Verständnis zugewendet: der Verletzlichkeit und der Frage, was wir darunter verstehen, wie wir sie in unser Selbst – Verständnis integrieren. In der Arbeit begegnen ihr ständig Fragen nach Authentizität, Ehrlichkeit, Direktheit und echter Anwesenheit. Was unsere Verletzlichkeit damit zu tun hat, konnte sie oft sehen in den verschiedensten Situationen, Gruppen und Kontexten. Sohila Barfi möchte gerne dazu ermutigen, sich zu trauen, die eigene Verletzlichkeit nicht zu verleugnen und erklären, warum sie glaubt, dass unsere Gesellschaft diesen Mut braucht.