Leise in einer lauten Welt

 „Du kannst die Welt mit Sanftmut erschüttern“

Mahatma Ghandi

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Lifecoaching in Berlin, Kreuzberg
Introversion heisst „nach Innen gewandt“

Der ideale Mensch unserer Zeit scheint in den Augen vieler gesellig und risikofreudig zu sein, ein*e Teamplayer*in in einem grossen gesellschaftlichen und freundschaftlichen Netz. Er macht sich von allein bemerkbar, ist zu hören und zu sehen und scheut, wenn es sein muss, auch die Auseinandersetzung nicht. Wir fragen uns: Was ist mit den zurückhaltenden und leisen Menschen? Wo bleiben ihre Stimmen in unserer lauten Welt? Wir begegneten nicht wenigen, die eine Tiefe, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und gedankliche Durchschlagskraft auszeichnet und sich dennoch wünschten, dass sie nach Aussen offensiver, kontaktfreudiger, offener und unternehmungslustiger wirken würden. Aber entspricht dieser Wunsch wirklich dem, was sie im Innen erleben?  Oder ist er nicht vielleicht davon geprägt, dass sie noch nicht zu dem stehen können, wie sie sich von anderen unterscheiden?

 

Introvertierte Menschen brauchen mehr Ruhe, mehr Sicherheit und weniger Stimulation

Viele Menschen empfinden Extroversion als Voraussetzung für Erfolg, sei es im Beruf oder in der Schule. Leider setzt das schon Kinder unter einen immensen Druck. Ihnen wird vermittelt, sich anpassen zu müssen an etwas, das nicht ihrer Wesensart entspricht. Introversion ist eine Anlage, die sich nicht einfach ablegen lässt. Eintreffende Reize werden anders verarbeitet als bei extrovertierteren Menschen. Untersuchungen zeigen, dass die Gehirne introvertierter Menschen schon im «Normalzustand» stärker stimuliert sind. Extrovertierte müssen sich die Stimulation im Aussen suchen. Der Fokus bei Introvertierten liegt eher auf der gedanklichen Welt als auf dem Aussen. Um andere Menschen anzusprechen, brauchen introvertierte Menschen einen Grund. So erleben wir zum Beispiel, dass zurückhaltende Menschen aufblühen und «über sich hinausgehen», wenn sie über etwas sprechen, was sie interessiert, was sie leidenschaftlich für sich entdeckt haben.

Es gibt viele Menschen, die aus ihrer Introversion eine grosse Stärke entwickeln konnten. Wenn wir als Gesellschaften nur auf Menschen gehört hätten, die schon als Kind in der Lage waren, Aufmerksamkeit zu erzeugen, hätten wir womöglich Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Stephen Hawkings, Joanne K. Rowling, Rosa Parks, Mark Zuckerberg, Mahatma Ghandi und viele andere überhört. – Susan Cain « Still» Goldmann Verlag

„Stellen Sie sich vor, wir haben im Gehirn einen Parkplatz für die ganzen Sinneseindrücke, die von draußen reinkommen. Introvertierte haben einen kleineren Parkplatz, die haben schneller die Nase voll, wenn viel los ist. Extrovertierte dagegen haben mehr Platz für viele verschiedene Sinneseindrücke“ – Dr. Sylvia Löhken, WDR Quarks 7.4.2020

Du musst nicht laut werden um sichtbar zu sein

Wir öffnen einen Raum, in dem Menschen, die von sich sagen würden, dass sie eher leise und zurückhaltend sind, ungestört reflektieren können, welche Qualitäten sie auszeichnen. Diesen Raum können wir in Einzel- und in Gruppenarbeit zur Verfügung stellen. Wir möchten den stilleren Menschen unter uns die Möglichkeit geben, sich ihrer selbst und ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden, und zu lernen, zu ihrem zurückhaltenden Wesen zu stehen. Introvertiert oder extrovertiert sind Etikettierungen, die viel zu kurz greifen. Weder das eine noch das andere ist besser oder schlechter. Wenn sie erleben, dass es möglich ist, sich auch feinsinnig, leise und besonnen entschieden einzubringen, erkennen sie vielleicht, dass sie nicht lauter, schlagfertiger und kämpferischer werden müssen, um sichtbar zu sein. Eine Gemeinschaft braucht Menschen mit Ruhe, Geduld und gedanklicher Kraft. Kurz, die einzigartige Art der Leiseren, die Dinge zu durchdringen. Wir verwickeln sie in vertiefende, künstlerische Prozesse, in denen sie herausfinden werden, wieviel Kraft in ihrer Stille liegt und lernen können, dieser Kraft zu vertrauen.

spielart.berlin initiiert Gestaltungsprozesse. Es erlaubt Ihnen, Ihre Fähigkeiten neu einzuschätzen, sich von alten Konzepten zu lösen und das frei zu setzen, was Sie ausmacht und was in Ihnen steckt.

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Aneke Wehberg-Herrmann & Sohila BarfiGründerinnen, Coaches

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