Bildungsangebote
für Schulen und Bildungseinrichtungen
spielart.berlin entwickelt und begleitet Bildungsangebote, die Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie pädagogische Fachkräfte darin unterstützen, Präsenz, Selbstregulation und Beziehungskompetenz im Schulalltag zu stärken.

(Spiel)Raum im Bildungsalltag
In vielen Bildungseinrichtungen ist der Druck hoch. Zeitliche Verdichtung, strukturelle Anforderungen und emotionale Belastungen prägen den Alltag von Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie Leitungen und Eltern.
Unsere Arbeit setzt hier an. Wir unterstützen dabei, Entlastung zu schaffen, Druck zu reduzieren und Selbstwirksamkeit zu stärken. Ziel ist ein achtsamer, offener und wertschätzender Umgang miteinander, der Beziehung, Orientierung und Handlungsfähigkeit fördert. Dabei arbeiten wir mit Lernenden ebenso wie mit Lehrenden, Leitenden und – wo sinnvoll – auch mit Eltern.
Unsere Angebote laden dazu ein, wieder mehr (Spiel)Raum zu wagen: zum Ausatmen, Wahrnehmen und Reflektieren, zum Experimentieren, Nachdenken und Entwickeln sowie zur bewussten Begegnung und zum Austausch. So entstehen Lern- und Erfahrungsräume, die nicht zusätzlich belasten, sondern stärken und Entwicklung ermöglichen.
spielart.berlin unterstützt Schulen und Bildungseinrichtungen in unterschiedlichen Kontexten – in einzelnen Klassen, im Kollegium oder im Rahmen schulischer Entwicklungsprozesse. Gemeinsam arbeiten wir an einer Kultur, in der Begegnung sowie miteinander und voneinander Lernen auf der Basis von Vertrauen und Wertschätzung möglich werden.
Wie wir Lernen, Beziehung und Entwicklung verstehen
Unsere Arbeit verbindet erfahrungsbasierte Praxis mit fachlichem Fundament und einer traumasensiblen, nervensystemorientierten Haltung.
Dabei ist unsere Haltung offen, wertfrei und auf Begegnung auf Augenhöhe ausgerichtet. Wir gehen davon aus, dass Menschen Expertinnen und Experten für ihre eigenen Erfahrungen sind und dass Entwicklung dort möglich wird, wo Sicherheit, Respekt und gegenseitige Anerkennung gegeben sind.
Wir arbeiten traumasensibel und nervensystemorientiert. Das bedeutet, dass wir berücksichtigen, wie innere Zustände wie Anspannung, Überforderung oder Unsicherheit beeinflussen, wie Menschen lernen, kommunizieren und in Beziehung treten.
Lernräume werden so gestaltet, dass Sicherheit, Orientierung und Wahlfreiheit möglich sind. Resilienz verstehen wir als eine individuelle und gemeinschaftliche Fähigkeit, mit Anforderungen umzugehen, sich innerlich zu stabilisieren und in Kontakt zu bleiben – auch unter herausfordernden Bedingungen. Denn wir sehen Beziehung als Basis, auf der Entwicklung und Lernen überhaupt erst stattfinden kann.


Wie wir konkret arbeiten
Aus dieser Haltung heraus arbeiten wir erfahrungsbasiert, praxisnah und prozessorientiert. Unsere Methoden laden dazu ein, Wahrnehmung zu vertiefen, Zusammenhaenge sichtbar zu machen und neue Handlungsspielräume im schulischen Alltag zu erproben.
Wir nutzen ressourcenorientierte und systemische Zugangsweisen, die individuelle Erfahrungen in ihren jeweiligen Kontext einbetten. Kunstanaloge und kreative Methoden eröffnen zusätzliche Ausdrucksmöglichkeiten jenseits rein sprachlicher Ebenen und unterstützen Reflexion, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen.
Achtsamkeitsbasierte Übungen sowie Atem- und Körperarbeit ergänzen die Arbeit dort, wo es um Selbst- und Co-Regulation, Präsenz und den Umgang mit Anspannung geht. Die Methoden werden so eingesetzt, dass sie alltagsnah bleiben und sich in Unterricht, Kollegium und schulische Praxis integrieren lassen.
Worauf wir uns beziehen
Diese Art zu arbeiten ist eingebettet in fachliche und bildungspolitische Bezugsrahmen, die Lernen, Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung ganzheitlich verstehen.
Sie orientiert sich an zentralen Kompetenzfeldern, wie sie unter anderem von der UNESCO im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der WHO beschrieben werden.
Im Fokus stehen Lebenskompetenzen wie Selbstwahrnehmung, Emotionsregulation, Beziehungsfähigkeit, Kommunikation, Empathie und verantwortungsbewusstes Handeln. Diese Kompetenzen gelten als wesentliche Grundlage für gelingende Bildungsprozesse, soziale Teilhabe und eine zukunftsfähige Gesellschaft.
Die in Kooperation mit spielart in der Schweiz entwickelten Konzepte setzen hier an und übersetzen diese Kompetenzfelder in erfahrungsbasierte, alltagsnahe Praxis. So wird Bildung nicht nur als Wissensvermittlung verstanden, sondern als Stärkung von Selbstführung, Verbindung und Handlungsfähigkeit.


„Lerne vom Gestern, lebe heute, vertraue auf morgen. Das wichtigste ist, nicht aufzuhören, zu fragen.“ Albert Einstein
Für wen unsere Angebote gedacht sind
Unsere Angebote öffnen einen verlässlichen Rahmen, um innezuhalten, sich zu stärken und gemeinsam zu reflektieren. Sie laden dazu ein, eigene Ressourcen wieder zu entdecken, neue Perspektiven zu erkunden und Methoden kennenzulernen, die im konkreten Schulalltag anwendbar sind.
Dabei richten sie sich an:
- Schulen und Bildungseinrichtungen
- Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte
- Lehramtsstudierende und Personen in der Lehrerausbildung
- Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8
- Klassenverbände, Projektwochen oder schulische Entwicklungsprozesse
Die Formate werden in Abstimmung mit der jeweiligen Schule oder Bildungseinrichtung geplant und, soweit sinnvoll und möglich, an Zielgruppe und zeitlichen Rahmen angepasst.
Die Formate im Überblick
Fortbildung für Lehrkräfte
Gemeinsam wachsen
Selbstführung, Beziehung und Resilienz im schulischen Alltag
Diese neunmonatige Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die ihre Selbst- und Co-Regulationsfähigkeiten sowie ihre Resilienz im schulischen Alltag vertiefen möchten – insbesondere im Kontext sozial und kulturell heterogener Schulgemeinschaften.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der eigenen emotionalen und körperlichen Selbstfürsorge sowie der Selbstwirksamkeit im beruflichen Alltag.
Gleichzeitig werden Handlungsspielräume im Umgang mit herausfordernden Situationen im Klassenzimmer erweitert und bewusst reflektiert.
Workshop
Auftrittskompetenz
Präsenz, Selbstausdruck und Kommunikation für Schülerinnen und Schüler (ab Kl. 10)
Dieses praxisorientierte Format für Klassenverbände oder Projektwochen unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, in besonderen Situationen präsent aufzutreten, sich auszudrücken und sich selbst dabei treu zu bleiben.
Körper, Wahrnehmung und innere Ausrichtung werden bewusst einbezogen, um Sicherheit im Auftreten und einen stimmigen Selbstausdruck zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation mit- und untereinander. Die Jugendlichen üben, einander zuzuhören, Unterschiede wahr- und anzunehmen und respektvoll in Austausch zu treten.
So entstehen Impulse für ein gesundes Klassenklima, insbesondere in sozial und kulturell heterogenen Lerngemeinschaften.
Kontakt und weitere Informationen
Sie können sich unsere Informationsbroschüre herunterladen und ein Vorgespäch zur Klärung von Rahmen und Bedarf vereinbaren. Schreiben Sie uns!
Ich freue mich auf deine Nachricht.
Oder direkt unter:
info@spielart.berlin
www.spielart.berlin / www.spielart.ch
