Haltung
Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch Expert*in in den eigenen Belangen ist und begegne Menschen in einer unvoreingenommenen, offenen und wertschätzenden Grundhaltung. Dabei stelle ich meine Erfahrung, fachliche Kompetenz und mein aufrichtiges Interesse zur Verfügung und arbeite konsequent auf Augenhöhe.
Meine Arbeitsweise ist traumasensibel und nervensystemorientiert. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Orientierung und Selbstwirksamkeit. Tempo, Tiefe und Vorgehen richten sich nach den individuellen Bedürfnissen, Ressourcen und Grenzen der jeweiligen Person.
Ein besonderes Anliegen ist mir die Verbindung von rational-kognitiven Auseinandersetzungsformen mit intuitiven Wahrnehmungs- und Ausdrucksebenen sowie dem Körper. Durch diese Verknüpfung entsteht ein Erfahrungsraum, in dem Verstehen, Spüren und Gestalten gleichermaßen Platz haben und nachhaltige Veränderungsprozesse möglich werden.
Abgrenzung
von Coaching, Therapie und traumasensibler Begleitung: Coaching ist kein Ersatz für Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Es richtet sich an Menschen, die grundsätzlich psychisch stabil sind und sich mit persönlichen, beruflichen oder lebensbezogenen Fragestellungen auseinandersetzen möchten.
Psychotherapie und Traumatherapie dienen der Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen oder ausgeprägter Traumafolgestörungen. Sie erfordern eine heilkundliche Ausbildung, eine therapeutische Indikation und einen klar definierten Behandlungsauftrag.
Traumasensibles Coaching verfolgt keinen therapeutischen oder heilenden Anspruch und arbeitet nicht mit der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse. Es berücksichtigt Erkenntnisse aus der Traumaforschung und der Nervensystemforschung, um Entwicklungsprozesse sicher, ressourcenorientiert und stabilisierend zu begleiten.
Traumasensibel zu arbeiten bedeutet, die Funktionsweise des Nervensystems zu verstehen und zu respektieren, Überforderung zu vermeiden und Tempo, Tiefe und Vorgehen an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Im Mittelpunkt stehen Selbstwahrnehmung, Orientierung und Selbstwirksamkeit im aktuellen Lebensalltag.
Gearbeitet wird mit vorhandenen Ressourcen und Handlungsspielräumen – nicht mit Diagnosen, Symptombehandlung oder Traumaexposition.
Sollten sich im Coaching Anzeichen zeigen, dass eine therapeutische Begleitung notwendig oder hilfreicher wäre, weise ich verantwortungsvoll darauf hin und unterstütze bei Bedarf bei der Orientierung zu geeigneten Fachstellen.
Methode
Aus dieser Haltung heraus kombiniere ich Praktiken aus dem systemischen Coaching, dem kunstanalogen Arbeiten, der Lösungsorientierung, der konstruktiven Kommunikation, der Achtsamkeit und der Arbeit mit dem Atem (Breathwork).
Dieser bewusst gewählte Methodenmix entfaltet im Coaching ebenso wie in Workshops und Seminaren eine sanfte und zugleich transformative Wirkung. Er ermöglicht Prozesse, die nicht eindimensional bleiben, sondern unterschiedliche Zugänge eröffnen und miteinander verbinden.
Angesprochen und einbezogen werden sowohl die körperliche, emotionale und intuitive, als auch die kognitive Ebene.
Diese Ansätze ergänzen sich gegenseitig und ermöglichen eine ganzheitliche Begleitung, in der Verstehen, Spüren, Gestalten und Verkörpern gleichermaßen Raum haben.
Systemisches Coaching
ist eine unterstützende Möglichkeit, innere Zusammenhänge sichtbar zu machen, die eigene Geschichte einzuordnen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Es hilft, Muster, Prägungen und Dynamiken zu erkennen, Gewissheiten zu hinterfragen und Handlungsspielräume bewusst zu erweitern – mit dem Ziel, sich selbst besser zu verstehen und in die eigene Gestaltungskraft zu kommen.
Kunst im Coaching
ist eine inspirierende Einladung, jenseits von Worten und gewohnten Denkbahnen zu arbeiten.
Im kreativen Tun werden Intuition, Wahrnehmung und neue Perspektiven zugänglich. Kunst eröffnet Ausdruck für das noch Unsagbare, lädt zu ergebnisoffenen Prozessen ein und stärkt die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Nicht-Wissen konstruktiv umzugehen.
Achtsamkeit im Coaching
ist eine nachhaltige Einladung, innezuhalten und im gegenwärtigen Moment anzukommen.
Sie unterstützt dabei, Klarheit zu entwickeln, Stress und herausfordernden Erfahrungen bewusster zu begegnen, die Verbindung zum eigenen Körper zu vertiefen und Präsenz, Selbstmitgefühl und Beziehungsfähigkeit zu stärken – im Inneren wie im Außen.
Atemarbeit im Coaching
ist eine konkrete Möglichkeit, den Körper aktiv in Veränderungsprozesse einzubeziehen.
Über den Atem werden Wahrnehmung, Regulation und innere Ruhe gefördert. Atemarbeit kann helfen, Anspannungen zu lösen, emotionale Prozesse zu integrieren, das Nervensystem zu stabilisieren, Schlaf und Fokus zu verbessern und einen tieferen Kontakt zu sich selbst zu finden.
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