Integrationswerkstatt 2018-10-04T16:16:03+00:00

Project Description

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„Fremd sein – oder einfach anders“ 

Trailer der ersten spielart Produktion dieses Formats in der Schweiz in Zusammenarbeit mit HelloWelcome und jungen Geflüchteten und Schülern und Schülerinnen der Wirtschaftsmittelschule Luzern

Die Integrations Programme von spielart.berlin und spielart in der Schweiz richten sich an Gruppen von jungen Geflohenen und Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus heterogenen Zusammenhängen, oder auch an Auszubildende anderer Institutionen, gemeinsam mit ihren Betreuer*innen und Lehrer*innen, welche bereit sind, Begegnungen von jungen Menschen zu ermöglichen und gemeinsam mit Expert*innen, die von außen kommen neue Erfahrungsräume zu öffnen.

Es geht in diesem Zusammenhang aber nicht in erster Linie darum, Geflohenen einen geschützten Raum zu bieten, sie zu beraten, zu beschäftigen oder ihnen Deutsch beizubringen, sondern vor allem darum, ihnen die Möglichkeit zu geben, selbstverantwortlich mit anderen jungen Erwachsenen zusammen zu sein und so einen gemeinsamen Ort zu erschaffen, in welchem sie sich ohne Wertung und Störung von außen begegnen können.

Wir initiieren gemeinsame, neue, herausfordernde und überraschende Erfahrungen, die einen Gegenentwurf bilden zu den Zuschreibungen und konfrontativen Begegnungen, die sich jetzt immer häufiger in unseren Gesellschaften Bahn zu brechen drohen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, insbesondere jungen Menschen eine Plattform zu bieten, das gemeinsame Potential zu entdecken und in vielfältigen Formen anwendbar und sichtbar zu machen.

Sich zu begegnen, um den Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens eines Geflohenen etwas entgegen zu setzen,  zu gestalten, dort, wo durch unser Zutun Selbstbestimmung und Freiheit möglich werden, ist etwas, was wir mit unseren Integrationswerkstätten zum gesellschaftlichen Wandel beitragen können.

Konstruktiv integrative Prozesse zu befördern ist das, was wir bereits tun und vermehrt tun wollen weil wir es für unabdingbar halten.

Unsere These lautet:

in einem künstlerisch – perfomativen Explorationsfeld können wir ein neues gesellschaftliches Narrativ entwickeln und verankern, welches Integration als gesamtgesellschaftlichen Vorgang beschreibt und die Geschichten aller aufnimmt und erzählt und damit langfristig zu mehr Partizipation und zu weniger Ausgrenzung, zu mehr Einheit in der Vielfältigkeit und zu weniger Spaltung führt und damit wiederum zu einer gemeinschaftlichen Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft.

„Fremd sein“ Trailer

wir haben die jungen Erwachsenen in ihrer Zusammenarbeit in einer Woche filmisch begleitet
Dank an die Fach- und Wirtschaftsmittelschule Luzern
Dank an HelloWelcome
Dank an Schule und Kultur Schukulu Luzern

Film von Paulin Tom Pintsch